Untergang des Abendlandes. Ist die literarische Bildung am Ende?

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Diskussion mit Isabel Pfeiffer-Poensgen (Ministerin für Kultur und Wissenschaft NRW), Sandra Kegel (FAZ), den Autoren und Professoren Ulrich Peltzer und Navid Kermani sowie weiteren Lehrenden der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM). Moderation: Hans Ulrich Reck (Rektor der KHM)

Bitte aus Platzgründen bis 11.4. anmelden unter: juliane.kuhn@khm.de


Die Frankfurter Allgemeine Zeitung rief im Herbst 2017 die „Krise des Lesens“ aus. Um nur eine von vielen Statistiken anzuführen, die in der Buchbranche kursieren: „8,9 Millionen Kunden, die 2014 und 2015 noch mindestens ein Buch gekauft hatten, kauften 2016 keines.“ Am deutlichsten ausgeprägt ist der Rückzug bei jungen Menschen: Immer mehr wachsen ohne Bücher auf, für immer weniger spielt Literatur noch eine prägende Rolle. Liegt das nur an den elektronischen Medien? Spielen auch Lehrpläne eine Rolle, die Bildung zu abfragbaren Informationen komprimieren? Oder haben die Literatur und zumal das literarische Erbe schlicht an Relevanz verloren für die Spiegelung und Deutung unserer heutigen Lebenserfahrung? Für die Buchbranche lassen sich die Folgen – wenn es denn stimmt, dass immer weniger gelesen wird – leicht ausmalen. Aber was würde es für eine Gesellschaft bedeuten, wenn sie das Lesen verlernt?


Seit Oktober 2017 bietet die Kunsthochschule für Medien Köln im Rahmen ihres Projekt- und Diplomstudiums „Mediale Künste“ mit Unterstützung der Autoren Ulrich Peltzer und Navid Kermani einen neuen Schwerpunkt an: „Literarisches Schreiben“. Ein Zeichen, das optimistisch stimmt. Ein Schritt, der die Verbindung zu narrativen, wortkünstlerischen und experimentellen Lehrgebieten wie etwa Drehbuch, Dramaturgie, Performance oder Soundart an der KHM herstellt. Nach einem einführenden Statement von Isabel Pfeiffer-Poensgen, der Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, diskutieren mit ihr die Literaturkritikerin Sandra Kegel von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die Autoren und KHM-Professoren Ulrich Peltzer und Navid Kermani und weitere Lehrende. Die Diskussion wird von Hans Ulrich Reck, Rektor der Kunsthochschule für Medien, moderiert.


Medien- und Veranstaltungspartner: Literaturhaus Köln

Fotos Zur diskussion am 14. April 2018

Fotos : S. Rupieper

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