Fünf Social Spots "Gegen Gewalt an Frauen" von Studentinnen der KHM

Die Kurzfilme entstanden im Werbefilmseminar unter der Leitung von Lars Büchel in Kooperation mit der Kölner Frauenrechtsorganisation medica mondiale e. V. Köln:

Dienstag Abend (2018, 2 Min.) von Hannah-Lisa Paul / Für Frauen (2018, 1:30 Min.) von Jelena Ilic / Kraft (2018, 1:30 Min.) von Sophie Dettmar / Safe Space (2018, 2 Min.) von Luka Lara Charlotte Steffen  / Tu lugar/Dein Raum (2018, 1:10 Min.) von Agustina Sánchez Gavier

02:16
Dienstag Abend (Gegen Gewalt an Frauen)
01:26
Für Frauen (Gegen Gewalt an Frauen)
01:38
Kraft (Gegen Gewalt an Frauen)
01:53
Safe Space (Gegen Gewalt gegen Frauen)
01:36
Tu lugar/Dein Raum (Gegen Gewalt an Frauen)

Gleichstellung der KHM

Orientiert am Landesgleichstellungsgesetz (LGG) und am Kunsthochschulgesetz  von Nordrhein-Westfalen unterstützt die Gleichstellung der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) die Verwirklichung des "Grundrechts der Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Nach Maßgabe dieses Gesetzes und anderer Vorschriften zur Gleichstellung von Frauen und Männern werden Frauen gefördert, um bestehende Benachteiligungen abzubauen."


Das bedeutet für unser Team: 

  • Entwicklung und Standisierung von Chancengleichheit und Gleichstellung von Frauen und Männern, von Frauenförderplänen und Genderthemen
  • Beteiligung an den Berufungsverfahren, Stellenausschreibungen und der Gremienarbeit mit Blick auf Chancengleichheit und Fairness im Rqhmen der Ziel - und Leistungsvereinbarungen der KHM
  • Beratung und Mediation bei Diskriminierung oder sexueller Belästigung
  • Unterstützung einer familiengerechten Hochschule, der besseren Vereinbarkeit von Familie und Studium / Beruf im Rahmen der Möglichkeiten einer sehr kleinen Kunsthochschule


Aktuell:

Die KHM lehnt neben Übergriffen und Sexismus jede Nötigung, jeden Akt der Verletzung der Würde und Integrität eines Menschen durch einen anderen ab. Sie ist sich bewusst, dass die asymmetrische Instrumentalisierung eines seit langem eingeschliffenen Machtgefälles gerade zwischen den Geschlechtern auf struktureller, symbolischer, im Grenzfall gar physischer Ebene auch in der Nische einer Kunsthochschule eine Gefahr darstellt.

Zu aktuellen Geschehnissen legt die KHM Wert auf die Feststellung, dass weder bei der Gleichstellungsbeauftragten noch im Rektorat der Kunsthochschule in den letzten Jahren derartige Vorfälle oder Sachverhalte mit sexuellem Hintergrund angezeigt worden sind.


Rektor und Kanzlerin der KHM

9. Mai 2018

PLANUNG 2018

  • Workshop 2 Berufungsverfahren
  • Präsenztraining für Student*innen
  • Organisation Girls' Day 2018
  • Überarbeitung der Berufungsordnung der KHM nach LGG und KunstHG
  • Kooperation mit dem Internationalen Frauenfilmfestival
  • Kooperation mit dem Kunstverein und der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel
  • Support INTO THE WILD - Mentoring


Mitgliedschaften

  • WIFT Germany
  • GEMEINSAM FÜR GENDER-GERECHTIGKEIT – eine Initiative der Hochschule für Fernsehen und Film München, der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und der ifs internationale filmschule köln


ZITAT 

"Im Hinsehen liegt Macht – auch im übertragenen Sinne. Auch wir in der deutschen Film- und Fernsehbranche haben hingeschaut – sowie es unsere Kolleginnen in den USA, Schweden und Österreich schon längst getan haben. Initiativen wie Pro Quote Regie, heute Pro Quote Film, die Studien „Gender und Film“ initiiert von der FFA sowie „Audiovisuelle Diversität? – Geschlechterdarstellungen in Film und Fernsehen in Deutschland“ der MaLisa-Stiftung von Maria Furtwängler in Zusammenarbeit mit der Universität Rostock, die von allen relevanten TV- Sendern und der FFA, der Film- und Medienstiftung sowie vom FFF unterstützt worden ist, haben uns die Augen geöffnet. Ihnen allen können wir gar nicht genug danken, denn: Mittlerweile kann wirklich niemand mehr behaupten, man habe es nicht gewusst. Das vorliegende Datenmaterial spricht von eindeutigen und einschlägigen Erkenntnissen und diese sind erschreckend: Im deutschen Kino und Fernsehen sind wir von Genderparität weit entfernt. Strukturelle Benachteiligungen verhindern, dass sich das kreative weibliche Potential entfalten kann: Sowohl was die Besetzung der künstlerischen Schlüsselpositionen hinter der Kamera anbelangt, als auch in der Repräsentation von Frauen in den Filmwerken und den Formaten des Fernsehens selbst. Am schlimmsten übrigens im Kinderfernsehen.

Ich zitiere aus der Studie der Malisa-Stiftung: „Sogar wenn es um imaginäre Figuren und Fantasie geht ist dieser Möglichkeitsraum fast ausschließlich durch Jungen oder Männer besetzt. Auf eine weibliche Tierfigur kommen neun männliche...The Future is equal? Nicht, wenn es nach dem Kinderfernsehen geht.“ (Aus Keynote von Simone Stewens: „Wie steht es um die audiovisuelle Gender-Diversity in Deutschland?“, Siehe PDF links)

KHM-Förderpreis für KünstLerinnen 2017 an Nieves de la Fuente Gutíerrez

Ausstellungseröffnung in Matjö - Raum für Kunst (25.01.2018)

Die Ausstellung läuft bis 22. Februar 2018

Fotos: Simon Rupieper / KHM

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KHM-Förderpreis für Künstlerinnen 2016 an Elisa Balmaceda

Ausstellungseröffnung am 17. Februar 2017: KHM-Förderpreis für Künstlerinnen an Elisa Balmaceda

in Matjö – Raum für Kunst, Kulturwerk des BBK Köln, Mathiasstr. 15, 50676 Köln

Laudatio Prof. Julia Scher (Fotos Sara Hoffmann)

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