Date

Logo
Logo Text

KHM-Filme bei „Made in Cologne“

Still aus „Crushers“ von Julian Wonn

Im Rahmen der Kooperation „Sommer Köln '26“ der SK Stiftung Kultur und der Stadt Köln laufen vier Filme mit KHM-Bezug beim Kurzfilmabend „Made in Cologne“.

Freitag, 24. Juli, 22 Uhr, Mediapark
Im Mediapark, 50670 Köln
Eintritt frei

Beim Kurzfilmabend „Made in Cologne“ wird ein insgesamt 60-minütiges Kurzfilmprogramm im Open-Air Kopfhörerkino im Mediapark gezeigt. Unter den sieben gezeigten Filmen sind die drei KHM-Filme „Countershot“ von Nico Lorenz, „Crushers“ von Julian Wonn und „Beneath the Night“ von Maximilian Karakatsanis. Die drei Filme sind im Rahmen des Studiums an der KHM entstanden. Außerdem läuft „Ku Yendza“ von KHM-Absolvent Simon Rittmeier. 


In der Beschreibung von „Sommer Köln '26“ heißt es: „Das Programm präsentiert Kurzfilme von Kölner Filmschaffenden – vielfältig, eigenständig und eng mit der Stadt verbunden. Gezeigt werden verschiedene Kurzfilme: Spielfilme, Dokumentationen, experimentelle Arbeiten und Musikvideos mit unterschiedlichen Handschriften und Perspektiven. Alle Filme haben ihren Ursprung in Köln, setzen aber ganz eigene Schwerpunkte: Manche Werke richten ihren Blick direkt auf die Stadt, andere sind hier entstanden, geben jedoch Einblicke in ganz andere Orte und Themen. Das Programm gibt einen lebendigen Einblick in die Kölner Kurzfilmszene, die immer wieder neue Formen des filmischen Erzählens hervorbringt.“

„Countershot“ von Nico Lorenz

D, 2026, 3 Min. 

Seit 2022 nutzt die deutsche Polizei 106 Überwachungskameras in sieben Zonen Kölns, um die Menschen innerhalb der Stadt zu überwachen. Ich habe sie einen Monat lang zurücküberwacht. "Countershot" ist eine performative Filmstudie, die versucht, durch individuelle künstlerische Praxis symbolisch in die staatliche Überwachung des öffentlichen Raums einzugreifen. Eine Super-8-Kassette, ausschließlich mit Einzelbildern belichtet; Der Akt des Zurückschießens..


„Crushers“ von Julian Wonn (Bildgestaltung, Konzept: Matthias Schöning; Ton, Konzept: Franka Schuh) 

D, 2025, 8 Min. 

Inmitten von Schlamm, Schweiß und Tackles entsteht ein Raum echter Gleichheit: „Crushers“ porträtiert ein inklusives Rugbyteam in Köln, in dem queere Identitäten nicht hinterfragt, sondern selbstverständlich gelebt werden. Der Film macht sichtbar, was oft übersehen wird: Echter Teamgeist wächst nur dort, wo niemand ausgegrenzt wird. Eine leise, aber entschlossene Hommage an Vielfalt und Zusammenhalt – und das zutiefst menschliche Bedürfnis, dazuzugehören.


„Beneath the Night“ von Maximilian Karakatsanis (Bildgestaltung: Jeff Schaul)

D, 2026, 14 Min. 

Ein U-Bahn-Fahrer mit bunten Haaren ist plötzlich auf den Werbeplakaten der örtlichen Verkehrsbetriebe zu sehen. Sichtbares und Verborgenes verschwimmen.


„Ku Yendza“ von Simon Rittmeier

D, 2025, 16 Min. 
Ein Porträt, so spielerisch, wie die Jonglierbälle in der Luft. Auf den atemlosen Reisen zur nächsten Performance, in den ruhigen Momenten der Reflektion, beim Üben und Wiederholen, entwickelt der Film einen eigenen Rhythmus, der uns mitnimmt in die Welt des Protagonisten.

Editor — Giulia Maion
Please wait