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Jennifer de Negri erhält BKM-Stipendium in Venedig

Jennifer de Negri ©LauraCadio

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gab am 9. Juli 2026 die Stipendien für das Deutsche Studienzentrum in Venedig bekannt. KHM-Absolventin Jennifer de Negri (Diplom 2025) ist eine der Stipendiat*innen.

Veröffentlicht: 9. Juli 2026, BKM

Mit den Aufenthalten in Italien ermöglicht es die Bundesregierung hochbegabten und besonders qualifizierten Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland, sich künstlerisch weiterzuentwickeln. Die Stipendien werden vollständig aus dem Etat des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert.


Der Aufenthalt im Jahr 2027 im Deutschen Studienzentrum in Venedig wird ermöglicht für:

Juliane Seehawer, Brüssel (Architektur) 
Prof. Anne Beer, München (Architektur) 
Youssef Tabti, Hamburg (Bildende Kunst)
Ronny Bulik, Leipzig (Bildende Kunst)
Jennifer de Negri, Berlin (Literatur)
Stefan Hornbach, Berlin (Literatur)
Andrea Burelli (Andrée Burelli), Berlin, (Musik)
Agnese Menguzzato, Berlin (Musik)   


Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren wurde von der Kulturstiftung der Länder durchgeführt.  Die Jury-Mitglieder in der Sparte Literatur waren Anke Buettner, Hauke Hückstädt und Kristof Magnusson. 

(Quelle Bundesregierung.de)

Jennifer de Negri ist Autorin, Medienkünstlerin und Kuratorin, sie veröffentlicht Lyrik und Prosa. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Fragen nach dem Wir*: aus multiplen Perspektiven, spekulativ, non-linear, nach Vernetzung strebend – und als Verfahren, das sich aus Ausschlüssen herausschreibt. 2025 erschien "reise nach BABYlon" in der Parasitenpresse, 2021 "Triebe klimatischer Verhältnisse" im Sukultur Verlag.

Sie studierte Theaterregie und postgradual Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln (Diplom 2025).

Für ihr Romanprojekt "BOMBYX" erhält sie 2026 das Arbeitsstipendium für Literatur der Kunststiftung NRW als auch des MWK des Landes NRW. 2024 gewann sie den Irseer Pegasus. Sie erhielt weitere Preise und Stipendien, u.a. das INITIAL Arbeitsstipendium der Akademie der Künste oder am HKW Berlin, und war Finalistin beim Open Mike und Literarischen März. 2023 war sie Writer-in-Residence am Center for Literature Münster.

Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist sie Co-Initiatorin und Kuratorin der queer-feministischen Lese- und Gesprächsreihe [OHNE PRONOMEN], gefördert von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Wissenschaft & Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen und vom Kulturamt der Stadt Köln.

Editor — Juliane Kuhn
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