
Im Rahmen des fantasy filmfest laufen am 12. September um 11 Uhr vier KHM-Filme im Residenz Kino in Köln.
Am 12. September laufen im Rahmen des Programms „kunsthochschule für medien köln goes fantasy filmfest“ vier KHM-Filme beim fantasy filmfest. Gezeigt werden „Echo“ von Yuntian Gao, „Love in Vain“ von Jon Grandpierre und Philine Reimer, „say wuff!“ von Fabian Podeszwa und „Straße der verlorenen Herzen“ von Alexander Nowak. Außerdem läuft „Echo“ von Yuntian Gao im Rahmen der Programmreihe „fantasy filmfest presents: campus showcase“ auch am 5.9. in Hamburg, am 19.9. in Nürnberg und am 26.9. in Frankfurt.
Alle vier Filme sind im Rahmen des Studiums der Medialen Künste an der KHM entstanden und werden zum ersten Mal bei einem Festival in Köln gezeigt. „say wuff!“ von Fabian Podeszwa feierte seine internationale Premiere auf dem Drama International Short Film Festival 2024 und lief danach unter anderem beim HollyShorts Film Festival 2025 in Los Angeles.
Die 40. Ausgabe des fantasy filmfest wird im September 2026 in sieben deutschen Städten als jeweils achttägiges Event veranstaltet. In Köln findet das Festival vom 9. bis 16. September im Residenz Kino statt. Das ganze Programm besteht aus einem Mix an Genrefilmen, die eine Alternative zu Fantasyfilmen im Mainstreamkino abbilden sollen.
D, 2024, 14 Min.
In einem abgelegenen Landhaus arbeitet Dan als Kammerjäger, der die Ungezieferplage beseitigen soll, die die Gegend plagt. Er ahnt nicht, dass ihn seine alltägliche Arbeit auf einen Weg tiefer Selbstreflexion und eindringlicher Entdeckungen führen wird. Während Dan seinen Pflichten nachgeht, begegnet er immer wieder einer geheimnisvollen Stimme. Fasziniert und beunruhigt begibt er sich auf eine Reise, um den Ursprung dieser rätselhaften Stimme zu ergründen. Auf seiner unerbittlichen Suche legt Dan Schichten seiner eigenen Erinnerungen frei und taucht in die Tiefen seiner Psyche ein. Doch mit jedem Schritt beginnt seine mentale Stärke zu bröckeln, und sein Selbstverständnis wird zersetzt. Die Stimme führt Dan durch ein Labyrinth seines eigenen Bewusstseins und lässt die Grenzen zwischen Realität und Illusion verschwimmen. Während er vergrabene Geheimnisse aufdeckt und sich mit längst vergessenen Traumata auseinandersetzt, wird seine Wahrnehmung der Welt um ihn herum verzerrt. Die unaufhörliche Präsenz der Stimme dringt in jeden seiner Gedanken ein, untergräbt seinen Verstand und verwandelt ihn in ein bloßes Gefäß für ihre Existenz. In einer Abwärtsspirale gefangen, kämpft Dan mit dem Zerfall seiner Identität. Die Grenze zwischen seiner eigenen Stimme und der des rätselhaften Wesens verschwimmt bis zur Unkenntlichkeit. Er wird vom Wesen der Stimme verschlungen, verliert den Kontakt zu seinem früheren Selbst und erliegt ihrer unwiderstehlichen Anziehungskraft.
„Love in Vain“ von Jon Grandpierre und Philine Reimer
D. 2024, 30 Min.
Ein Haus im Grünen, die Blümchen blühen, die Vögel zwitschern und der Wind zischelt so ganz leise durch die Hecken - diesen Traum vom mehr bis minder großen Glück träumt Ramona schon ihr ganzes Leben lang: „Ein richtig ruhiges und auch leeres Leben - also so im positiven Sinn gemeint.“ Und dieser Traum scheint in der Vorortidylle von Köln-Pulheim zum Greifen nah. Doch zwischen Ramona und ihrem Traum steht noch eine traurige Reise. Die Schwiegermutter muss ans Meer, unter den warmen Sand eines holländischen Nordseestrands, in ihrem provisorischen Sarg - einer Autodachbox. So war es ihr letzter Wunsch und so will es auch ihr Sohn Sören-Santiago: Noch einmal mit Mutter ans Meer. Ramona steht ihrem Freund bei dieser letzten Reise bei. Es könnte alles so schön, so schön traurig werden - wäre da nicht dieser seltsame Gärtner mit Prinz-Eisenherz-Frisur und seiner Vollautomatik-Heckenschere, der das Paar zu verfolgen scheint. Aber was auch immer geschieht: „Das allermeiste ist ja Schicksal, man kann es nicht ändern“, glaubt Ramona. Schon gar nicht die Liebe.
„say wuff!“ von Fabian Podeszwa
D, 2024, 17 Min.
»Say Wuff!« spielt in den 1990er Jahren in einer unbekannten deutschen Großstadt und handelt von einem Jungen aus Jakarta, der sich in eine Friseurin verliebt und ihr den größten Zaubertrick zeigen will, den die Welt je gesehen hat......
„Straße der verlorenen Herzen“ von Alexander Nowak
D, 2025, 30 Min.
In einer nahen Zukunft sucht Coby (32), der introvertierte CEO eines großen Tech Unternehmens, den Emo(tions) Strich auf. In seinem riesigen Labor Versteck, in dem er ausgestorbene Pflanzen züchtet, verbringt er die Nacht mit Ezra (58) einer Klimaflüchtigen, die für Geld auf dem Emo – Strich ihre emotionalen Dienste als Mutter anbietet.