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„Fixing the Rare: Breeder A“ bei Festivals in Seoul und Kapstadt

„Fixing the Rare: Breeder A“ von Jiha Jeon

Der Hybridfilm „Fixing the Rare: Breeder A“ von KHM-Student Jiha Jeon wurde im August beim Heat Arts Festival in Kapstadt und beim 26th Seoul International ALT Cinema & Media Art Festival gezeigt.

Der Film wurde am 8. August in Kapstadt und am 22. August in Seoul gezeigt.
Heat Arts Festival / 26th Seoul International ALT Cinema & Media Art Festival

Jiha Jeons Diplomarbeit „Fixing the Rare: Breeder A“ wurde im August auf gleich zwei internationalen Festivals gezeigt. Am 8. August lief der Hybridilm im Rahmen des Programms „Synthetic by Nature“ im Planetarium des Iziko South African Museum in Kapstadt. Zwei Wochen später lief er beim 26th Seoul International ALT Cinema & Media Art Festival in Seoul.


Außerdem wurde der Film dieses Jahr bereits schon einmal in Seoul gezeigt. Im Juli lief „Fixing the Rare: Breeder A“ im Rahmen des koreanischen Wettbewerbs beim 23rd Experimental Film and Video Festival in Seoul. Die Arbeit von Jiha Jeon war außerdem Teil der Gruppenausstellung „Kunst IN“ im koreanischen Kulturzentrum in Berlin. Die Ausstellung fand vom 10. Juni bis zum 29. Juli statt und setzte sich mit der koreanischen Kunstszene in Deutschland auseinander.


Jiha Jeon ist ein Medienkünstler, der die Beziehungen zwischen künstlichen Umgebungen, Natur sowie menschlichen und nicht-menschlichen Entitäten erforscht. Mit digitalen Medien bewegt er sich an den Grenzen zwischen Realität und Virtualität und verwebt zeitliche Schichten, Fakten und Fiktion, um zu untersuchen, wie technologische Vermittlung Wahrnehmung und Verständnis prägt. „Fixing the Rare: Breeder A“ ist Jiha Jeons Diplomprojekt an der Kunsthochschule für Medien Köln.

„Fixing the Rare: Breeder A“ von Jiha Jeon

D, 2026, 14 Min.

„Fixing the Rare: Breeder A“ ist ein Hybridfilm, der den Kampf eines fiktiven Züchters auf der Suche nach dem ultimativen Goldfisch begleitet. Inspiriert von Interviews und Tagebüchern realer Züchter, hält der Film die Obsession einer Figur fest, die zwischen Bewahrung und Metamorphose unaufhörlich nach ihrem schwer fassbaren Ideal strebt. Auf dem experimentellen Weg des Züchters werden die Zuschauer zu indirekten Zeugen, wie Leben geboren, selektiert, verfeinert und ausgelöscht wird. Durch die Verflechtung von KI-generierten Goldfischen, erzeugt mit LoRA-basierten Diffusionsmodellen, und realem Filmmaterial, das in Aquarien gedreht wurde, erkundet der Film die Logik des ästhetischen Begehrens, die biologischer Zucht und algorithmischer Generierung gleichermaßen zugrunde liegt.

Editor — Giulia Maion
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