
Die Landeshauptstadt Düsseldorf verlieh am 17. September ihre Kulturpreise.
Thea Mantwill hat an der Kunstakademie Düsseldorf ein Studium in der Klasse für Buchkunst von Prof. John Morgan absolviert. Seit 2024 studiert sie Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. Ihre Arbeit zeichnet sich durch eine Mischung aus Bildender Kunst und Literatur aus, hierbei treten Bild und Sprache in eine besondere Verbindung.
In der Jury-Begründung aus Düsseldorf heißt es unter anderem: "Ihre Texte kreisen um Themen wie Künstlertum und Prekarität, Einsamkeit und Zugehörigkeit sowie die Suche nach Identität – auch im virtuellen Raum. Mit präziser Beobachtungsgabe und einer Sprache, die zugleich klar und poetisch ist, hat Thea Mantwill eine unverwechselbare literarische Stimme entwickelt."
Thea Mantwill, geboren 1990 in Gräfelfing arbeitet multimedial, in Installationen, Bildern, Worten und Musik, und verbindet Literatur mit Bildender Kunst. 2025 erschien ihr Debütroman "Glühfarbe", 2026 der Roman "Gescheiterte Steine", beide im MÄRZ Verlag. @tathalja
Seit 1972 zeichnet die Landeshauptstadt Düsseldorf jährlich talentierte Künstlerinnen und Künstler für ihre Leistungen mit den Förderpreisen aus. Anfang des Jahres beschloss der Rat der Stadt Düsseldorf die Neukonzeption und damit auch die Umbenennung der Preise. So werden 2026 zum ersten Mal die "Kulturpreise der Landeshauptstadt Düsseldorf" vergeben. Die Preise sind weiterhin mit 6.000 Euro dotiert. Die Verleihung der Preise wird künftig durch eine begleitende Veranstaltungsreihe der Preisträgerinnen und Preisträger, unter anderem bestehend aus Lesungen, Performances und Ausstellungen, erweitert.
Die diesjährige Verleihung fand am Donnerstagabend, 17. September 2026, im feierlichen Rahmen im Malkastenforum statt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller überreichte die Urkunden in den Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Musik und Literatur.
Im Rahmen der Preisverleihung moderierte Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur, Migration und Gesundheit, eine kurze Gesprächsrunde mit Christoph Westermeier, dem 1. Vorsitzenden des Künstlervereins Malkasten und selbst ehemaligem Förderpreisträger, sowie Sofía Magdits Espinoza, Preisträgerin des Jahres 2026. Im Mittelpunkt standen die Neukonzeption des Preises und die neue spartenübergreifende Veranstaltungsreihe.