Lunch Lecture mit Alina Herbing

Literatur & Imbiss zur Mittagszeit:  Alina Herbing bringt uns Erzählungen von Lucia Berlin mit, die bis zu ihrer jüngsten Wiederentdeckung als Geheimtipp galt. Berlin schrieb über Frauen wie sie selbst, Alleinerziehende,

Haushaltshilfen, Sekretärinnen, und begegnete den Tragödien und Brüchen des Lebens immer wieder auch mit Humor.

Mittwoch, 18. November 2026, 13:15 Uhr, Interim der Zentralbibliothek
Hohe Straße 68-82, 50667 Köln
Eintritt frei

"Ihren Koks-Spiegel mache ich mit Windex sauber."

Lucia Berlin, Handbuch für Putzfrauen, 1977, Übers. von Antje Rávik Strubel. Hamburg: Rowohlt.


Alina Herbing (*1984 in Lübeck), aufgewachsen in Mecklenburg, lebt heute in Berlin. Sie studierte

­Germanistik und Geschichte in Greifswald, Neuere deutschsprachige Literatur in Berlin sowie Literarisches

Schreiben in Hildesheim. Für ihren Debüt-Roman Niemand ist bei den Kälbern erhielt sie unter anderem den Fried-rich-Hölderlin-Förderpreis der Stadt Bad Homburg. Die gleichnamige Verfilmung kam 2022 in die deutschen ­ Kinos. 2024 erschien ihr zweiter Roman Tiere, vor denen man Angst haben muss.


Weitere Lunch  Lecture-Termine:

02. Dez., Kathrin Röggla über Elfriede Jelinek 

13. Jan., Sabine Küchler über Inger Christensen

27. Jan., Simoné Goldschmidt-Lechner, über Stephen Graham Jones


Jede Lunch Lecture ist eine kurze und oft sehr persönliche Auseinandersetzung mit Texten

aus den letzten 70 Jahren Literaturgeschichte. Von Klassikern bis zu fast vergessenen Schätzen ist so

ziemlich alles Denkbare dabei. Diesmal mit sprachlichen Ausflügen in die dänische und irakische Lyrik, in US-amerikanische Prosa und ins Jelinekische.

Wir fangen um 13:15 Uhr an und nehmen uns dafür eine knappe Dreiviertelstunde Zeit.

Dazu gibt es (wie immer!) Stullen, Stühle und Streuobst. Alles umsonst. Wir freuen uns auf euch!


Eine Veranstaltungsreihe des Literarischen Schreibens der Kunsthochschule für Medien und der Stadtbibliothek Köln. Die Lunch Lectures werden gefördert von der Victor Rolff Stiftung sowie vom Rektorat der Kunsthochschule für Medien Köln.

Editor — Juliane Kuhn