Literatur & Imbiss zur Mittagszeit: Mit Simoné Goldschmidt-Lechner (sgl) erfahren wir etwas über das emanzipatorische Potenzial einer Horror- und Vergeltungsgeschichte aus einer Native American-Perspektive und tauchen ein in das Worldbuilding von Stephen Graham Jones in "The Buffalo Hunter Hunter".
"You put your reminders of pain on the wall and pray to them.
We still hurt, so we don't need that reminder."
Stephen Graham Jones, The Buffalo Hunter, 2025, Hunter New York: Simon & Schuster / Saga Press.
Simoné Goldschmidt-Lechner (sgl) schreibt, übersetzt und arbeitet als interdisziplinäre Künst-
ler*in und Autor*in. Dabei interessiert sie sich für Stimmen, die nicht zu Wort kommen. Sie forscht u.a. zum emanzipatorischen Potenzial von Horror aus marginalisierten Perspektiven.
Für ihre Novelle Ich kann dich noch sehen (an diesen Tagen) erhielt sie 2024 den Hamburger Literaturpreis als Buch des Jahres. Zuletzt erschien 2025 Nerd Girl Magic über Fandom aus marginalisierter Perspek-
tive. Im WS 26/27 ist sie Fellow an der Kunsthochschule für Medien Köln.
Jede Lunch Lecture ist eine kurze und oft sehr persönliche Auseinandersetzung mit Texten
aus den letzten 70 Jahren Literaturgeschichte. Von Klassikern bis zu fast vergessenen Schätzen ist so
ziemlich alles Denkbare dabei. Diesmal mit sprachlichen Ausflügen in die dänische und irakische Lyrik,
in US-amerikanische Prosa und ins Jelinekische. Wir fangen um 13:15 Uhr an und nehmen uns dafür eine knappe Dreiviertelstunde Zeit. Dazu gibt es (wie immer!) Stullen, Stühle und Streuobst. Alles umsonst. Wir freuen uns auf euch!
Eine Veranstaltungsreihe des Literarischen Schreibens der Kunsthochschule für Medien und der Stadtbibliothek Köln. Die Lunch Lectures werden gefördert von der Victor Rolff Stiftung sowie vom Rektorat der Kunsthochschule für Medien Köln.