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HEIMSPIEL zeigt: SIRENS CALL

Zum Auftakt der Reihe „HEIMSPIEL“ im Wintersemester 2026/27 zeigt die KHM den Debütfilm „Sirens Call“ von Miri Ian Gossing und Lina Sieckmann. Im Anschluss an die Filmpräsentation führen Prof. Dr. Lilian Haberer und Dr. Konstantin Butz ein Publikumsgespräch mit dem Künstler*innen- und Regie-Duo.
Aula der KHM, Filzengraben 2, 50676 Köln
Moderation: Prof. Dr. Lilian Haberer und Dr. Konstantin Butz
Eintritt frei
Der Hybridfilm „Sirens Call“ der KHM-Absolvent*innen Miri Ian Gossing und Lina Sieckmann eröffnet die Reihe „HEIMSPIEL“ mit Debüts von Absolvent*innen der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) im Wintersemester 2026/27. Das Künstler*innen- und Regie-Duo arbeitet bereits seit dem Studium an der KHM zusammen und verbindet in seinen Arbeiten das Dokumentarische mit Fiktion und Found Footage. In ihrem ersten Langfilm tauchen Miri Ian Gossing und Lina Sieckmann in die Merfolk-Subkultur ein.
Der 121-minütige Experimentalfilm „Sirens Call“ feierte seine Uraufführung bei der Berlinale 2025, das Festival schreibt zum Film: „Die Suche nach dem Selbst und Seelenverwandten führt Una in American Diners, schillernde Hotelzimmer und auf einen Roadtrip mit der jungen Moth. Aus dem Autoradio dräuen die USA unter Trump. Die beiden landen bei anderen Meermenschen in Portland, einer Gruppe zwischen Aktivismus und Selfcare, die die uralten Visionen eines Daseins als hybrides Wesen der Konsumkultur entrissen hat. Liebevoll, kühl, queer, feministisch, technoid und sinnlich zeigen Gossing / Sieckmann Menschen, die ein Leben abseits der Zumutungen einer normierten Gegenwart gewählt haben. Stilistisch brillant und in der Überwindung von Genregrenzen ingeniös – 'Sirens Call' ist eine Versuchsanordnung für neue Lebens- und Daseinsformen.“ (Quelle: Katalog der 75. Filmfestspiele Berlin)
Miri Ian Gossing und Lina Sieckmann konnten ihren Debütfilm mit der Kölner Produktionsfirma filmfaust und mit Fördermitteln der Film- und Medienstiftung NRW realisieren. Die Kamera führte der KHM-Absolvent Christian Kochmann.
„Sirens Call“
, Regie: Miri Ian Gossing und Lina Sieckmann, D/NL 2025, 121 Min., Englisch mit dt. UT, FSK: 12
Eine nomadische Sirene kehrt in menschlicher Gestalt auf eine krisengeschüttelte Erde zurück. Auf der Suche nach Verbindung zu anderen Merfolk begegnet sie dem Spannungsverhältnis zwischen Mythologie und den gesellschaftlichen Realitäten ihrer Zeit. Ihr menschlicher Körper fühlt sich fremd an, und das Atmen an Land wird zunehmend schwieriger. Auf ihrer Reise durch die USA hinterfragt Una (Gina Rønning) konventionelle Vorstellungen von Identität und Zugehörigkeit. Während sie sich immer mehr mit ihrem aufbegehrenden Körper auseinandersetzt, beginnt sie, nach einer Existenz jenseits des Menschseins zu streben.
In der Reihe „HEIMSPIEL“ werden regelmäßig Debütfilme von Absolvent*innen der Kunsthochschule für Medien Köln in der Aula der KHM präsentiert. Im Anschluss erzählen die anwesenden Regisseur*innen, Autor*innen und Bildgestalter*innen im Gespräch mit Lehrenden der KHM von der Entstehung und Realisierung ihrer ersten Langfilme und Projekte nach dem Studium. Am 7. Januar 2027 sind Absolvent*innen der KHM aus dem Studienschwerpunkt Literarisches Schreiben zu Gast und präsentieren im Rahmen von „HEIMSPIEL Literatur“ ihre aktuellen literarischen Werke.
SIRENS CALL
Regie: Miri Ian Gossing und Lina Sieckmann
D/NL 2025, 121 Min., OmU, FSK: 12
Eine nomadische Sirene kehrt in menschlicher Gestalt auf eine krisengeschüttelte Erde zurück. Auf der Suche nach Verbindung zu anderen Merfolk begegnet sie dem Spannungsverhältnis zwischen Mythologie und den gesellschaftlichen Realitäten ihrer Zeit. Ihr menschlicher Körper fühlt sich fremd an, und das Atmen an Land wird zunehmend schwieriger. Auf ihrer Reise durch die USA hinterfragt Una (Gina Rønning) konventionelle Vorstellungen von Identität und Zugehörigkeit. Während sie sich immer mehr mit ihrem aufbegehrenden Körper auseinandersetzt, beginnt sie, nach einer Existenz jenseits des Menschseins zu streben.
Das Team: Regie und Buch: Miri Ian Gossing & Lina Sieckmann; Bildgestaltung: Christian Kochmann; Montage: Christoph Bargfrede; Komponist: Simon Waskow; Sound: Nils Ramme, Stefan Ramírez Pérez; Sounddesign: Robert Kroos; Mischung: Henning Hein; Colorist: Joel Sahuleka; Produzent*innen: Miri Ian Gossing, Lina Sieckmann, (SCHALTEN UND WALTEN), Mehmet Akif Büyükatalay, Claus Herzog-Reichel (filmfaust); Ko-Produktion: Lucia Haslauer (ZDF/Das kleine Fernsehspiel), Nadine Bermelmans, Floor Krooi, Elbe Stevens (Elbe Stevens Films); Unterstützt von: Wim Wenders Stiftung, Film- und Medienstiftung NRW, The Netherlands Film Fund, German Federal Film Fund (DFFF); Verleih: missingFilms
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