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KHM bei der Duisburger Filmwoche 2026

Unter dem Motto „50 Jahre Gegenwart“ feiert die Duisburger Filmwoche ihre Festivaljubiläum. Für das diesjährige Programm wurden zwei Dokumentarfilme von Studierenden ausgewählt. gemeinsam ein halbes Jahrhundert Festivalgeschichte mit uns zu feiern.
50. Duisburger Filmwoche
filmforum – Kommunales Kino & filmhistorische Sammlung der Stadt Duisburg
Dellplatz 16, 47051 Duisburg
Ab sofort ist das Programm der 50. Duisburger Filmwoche (2. bis 8. November 2026) unter dem Motto „50 Jahre Gegenwart“ stattfindet, online. 21 Filme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind auf der diesjährigen Festivalausgabe im Programm zu sehen. Die Verhältnisse, von denen diese Filme erzählen, sind nicht von den Bedingungen zu trennen, unter denen sie entstanden sind: als freie Produktionen, im Umfeld von Filmhochschulen, in Zusammenarbeit mit Sendern, innerhalb und außerhalb institutioneller Kontexte. So unterschiedlich ihre Entstehungsbedingungen, so sichtbar bleibt in den ausgewählten Arbeiten stets die Haltung, aus der ihre Bilder hervorgehen.
Estahbes wurde beim Festival Visions du Réel 2026 in Nyon uraufgeführt und feierte seine deutsche Premiere beim Filmfest München, wo der Film vom Publikum mit dem Audience Award International ausgezeichnet wurde (siehe PM hier)
Neben den Programmfilmen findet bei der 50. Jubiläumsausgabe ein umfangreiches Rahmenprogramm unter dem Titel „Arbeiten für das Kino“ mit Diskussionsveranstaltungen, Konzerten und Extras statt, zu dem auch die offizielle Präsentation des Jubiläumssammelbandes „Arbeiten für das Kino“ gehört, die 50 Texte zu 50 Festivaljahrgängen enthält und bei StrzeleckiBooks erscheint.
gemeinsam ein halbes Jahrhundert Festivalgeschichte mit uns zu feiern.
Das vollständige Programm ist ab sofort online verfügbar und auch der Ticketverkauf hat bereits begonnen: Einzelkarten und Tagestickets können schon jetzt online über das Festivalkino filmforum erworben werden.
استحبس Estahbes
If Only the Year Had 364 Days (engl. Titel)
ESTAHBES
von Almourad Aldeeb / DE, SY 2026 / 80′
Arabisch mit deutschen Untertiteln
D/Syrien, Dokumentarfilm, 2026, 81 Min. Farbe, 5.1, gedreht auf 16 mm mehr
Im Jahr 2013 wurde in Damaskus eine Gruppe von Freunden festgenommen und in der Abteilung 215 inhaftiert. „Estahbes“ ist eine persönliche Reise zwischen Syrien und dem Exil, ein Versuch, Erinnerungen wachzurufen und sich einer Vergangenheit in Haft sowie einer Gegenwart des Zeugnisgebens zu stellen. In Gedenken an sieben Freunde, die unter Folter starben.
Das Team: Regie und Buch: Almourad Aldeeb; Bildgestaltung: Ayham Khalifeh; Erzähler: Almourad Aldeeb; Performative Intervention: Mustafa Kur; Kamera- und Lichtassistenz: Rawad Hamdan; Ton: Khaled Kurbeh; Montage: Almourad Aldeeb; Color Grading: Ewald Hentze; Sounddesign: Khaled Kurbeh; Tonmischung: Ralf Schipke; Betreuung: Prof. Alejandro Bachmann, Prof. Ulrike Franke, Prof. Philip Scheffner; Plakatgestaltung: Ayham Skaf; Produzenten: Almourad Aldeeb, Ayham Khalifeh; Produktion: Almourad Aldeeb, KHM; Weltvertrieb: WindCinema
Vorführung: 3.11., 16 Uhr, Tickets hier
"Das Monument bewegt sich"
von Marja Suna Vormann / DE 2026 / 20′
Deutsch, Spanisch mit deutschen Untertiteln
Uraufführung
Auf den Mauern des Monuments stehen die Namen tausender Verschwundener, daneben erstreckt sich der Río de la Plata. Während der Diktatur warfen die argentinischen Militärs ihre Opfer aus Flugzeugen in den Fluss. „Presente!“ skandieren die Angehörigen auf der Plaza de Mayo in Buenos Aires – „Wir werden euch aufspüren“ singen sie im Gerichtssaal. Ein Chor, der sich auch nach Jahrzehnten noch Gehör verschafft und für Gerechtigkeit kämpft. Erinnerung ist nicht aus Stein, sondern ein Strom, der unablässig fließt.
Das Team: Regie, Kamera, Montage, Voice Over: Marja Suna Vormann; Protagonistin: Leila Aguilar; Sound Recording: Gabriela Guimarães; Color Grading: Ewald Hentze; Sound Mixing: Judith Nordbrock; Betreuung: Prof. Alejandro Bachmann, Prof. Dr. Isabell Lorey; Betreuung Montage: Christian Becker; Produktion: Marja Suna Vormann, Kunsthochschule für Medien Köln
Vorführung: 3.11., 14:20 Uhr, Tickets hier
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