
Nathan Schönewolf ist Dozent (LfbA) für Expanded & Experimental Games.
In seiner Lehrtätigkeit widmet er sich methodischen Ansätzen zur Navigation computergestützter Umgebungen und prozeduralen Rhetoriken.
Mit Shuree Sarantuya leitet er das Projekt und gleichnamige Fachseminar „Engine Room“. Ein Format, das zum experimentieren mit Hoch-Technologien in der Animation und in Videospielen einlädt. Der Titel bezieht sich auf die Wahrnehmung von Arbeit und ihre Simulation sowie menschliche und ökologische Ressourcen.
Mit Pascal Marcel Dreier ist er für die KHM inhaltlich für das EcoSenda Projekt verantwortlich - ein gemeinschaftliches, künstlerisches Forschungsprojekt zu Ökosensibilität in der Kunsthochschullehre mit den Partnern Turku AMK, Tallin EKA und Royal Academy of Art Den Haag.
Er arbeitet außerdem als bildender Künstler. Seine künstlerische Forschung untersucht kollaborative Weltgestaltung sowie Reibung als kritische Praxis. Dabei befasst er sich mit Ökologie, anthropomorpher Interpretation und dem Umgang mit Selbstzweck in gegenwärtigen Medienkulturen und sogenannter KI.
Mit Studierenden am IOB Stuttgart hat er zu räumlicher Erfahrung in museologischen Kontexten durch experimentelle New-Media-Ansätze gearbeitet.
Er hielt Vorträge und Workshops zu 3D-Scanning als künstlerische Methodik innerhalb des KUNO-Netzwerks nordischer Hochschulen für bildende Kunst.
Er erhielt sein Diplom der Medialen Künste an der Kunsthochschule für Medien Köln mit einer Abschlussarbeit zur Materialität im Supply-Chain-Kapitalismus, Simulation von Verschleiß und zeitgenössischen Formationen von Subjektivität.