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Kölner Kongress 2026: Freiräume – erkennen, nutzen, verteidigen

Unter dem Motto „Freiräume – erkennen, nutzen, verteidigen“ wird am 27. und 28. März 2026 im Rahmen des Kölner Kongress' von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur im Funkhaus in Köln wieder diskutiert – mit dabei das Hörspiellabor sowie installative Arbeiten von Studierenden der KHM.

27./28 März 2026, Deutschlandradio, Funkhaus Köln
Raderberggürtel 40

Menschen brauchen Freiräume. Im Privaten, bei der Arbeit, in der Öffentlichkeit. Was tun, wenn die Herausforderungen wachsen und diese Räume immer kleiner werden, etwa durch schwindende Ressourcen, KI oder die Angst vor dem Kontrollverlust?


Mit dabei das Hörspiellabor der KHM:

Zwischen radiophonen Weltuntergängen, Doomscrolling und der feinen Kunst des Knotenknüpfens sind im Hörspiellabor akustische Miniaturen und installative Hörerlebnisse entstanden, die während des Kölner Kongresses präsentiert werden.

Mit Texten und Sounds von Sophie Rebentisch, Sound: Juri Lechthoff; Farah Wind und Josephine Guentner; Lina Schuh; Yohan Holtkamp, Toi Tautorus, Maria Babusch; Luka Lenzin mit Max Gausepohl, Arvild Baud, Iris Minich, Tobias Schülke, Vanessa Wohlrath und Jul Gordon; Paula Schneider; Nicola Bläs; Caroline Weyers, Bella Comsom, Marlene Meissner; Elena Ubrig.


Das Hörspiellabor wurde betreut von Mara Genschel, Tobias Hartmann und Kathrin Röggla.

Kölner Kongress zum Erzählen in den Medien

Ob im privaten Lebensumfeld oder der politischen und gesellschaftlichen Realität: Die Herausforderungen wachsen, und die Freiräume schwinden! So jedenfalls scheint es in Zeiten, in denen autoritäre Herrschaftsformen die Demokratie bedrohen, Verteidigungshaushalte wichtiger sind als Kulturausgaben, KI die Arbeitswelt umkrempelt und die Künste unter Gesinnungsverdacht stehen.

Wissenschaftliche, künstlerische, mediale und selbst ökonomische Freiräume sind kein Luxus. Wo sie fehlen, wird Leben funktional und Denken defensiv. Mehr denn je kommt es darauf an, wie wir in den Medien von der Wirklichkeit, aber auch den Möglichkeiten gelingenden Lebens erzählen. Denn Freiräume sind konstitutiver Bestandteil einer pluralistischen Demokratie – und eine Zumutung für Politiken, die diese autoritär einhegen oder libertär aushöhlen wollen.

Editor — Heike Ander
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