Zu sexualisierter Gewalterfahrung von Mädchen, Jungen
und Frauen – gegen Täterschutz
- 14.01.14
Ausstellung, Fachdiskussionen, Führungen
Mädchen und Frauen, aber auch Jungen erleben sexualisierte Gewalt auf vielfältige Weise, in Deutschland wie in anderen Ländern und Regionen. Ein Verbrechen, das oft verdrängt und gesellschaftlich noch immer tabuisiert wird. Die Folge: die – meist männlichen – Täter_innen bleiben straffrei.
Ausstellungsprojekt von drei Bremer Künstlerinnen
Auf ungewohnte und sensible Weise nähert sich ein Ausstellungsprojekt der drei Bremer Künstlerinnen Renate Bühn, Maria Mathieu und Heike Pich diesem schwierigen Thema an. In Kooperation mit dem Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung und den Projekten Wildwasser e.V. und Tauwetter e.V. wollen die Künstlerinnen damit beitragen, das Schweigen zu überwinden und sexualisierte Gewalt zu bekämpfen.
Ein umfangreiches Begleitprogramm..
..mit Fachdiskussionen und Führungen – auch für Schulklassen ab der 10. Jahrgangstufe – ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Problematik.
Termin und Ort
25. November 2013 bis 14. Januar 2014 Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, Berlin-Mitte Livestream unter www.boell.de/stream
Anlass ist das 30jährige Bestehen des Projekts Wildwasser e.V. in Berlin. Die Ausstellung wird am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen eröffnet.
HINWEIS
Am 10. Dezember 2013 findet im Rahmen der Ausstellung eine Filmvorführung und öffentliche Podiumsdiskussion statt. Der Titel ist „Sexualisierte Gewalt an Kindersoldat_innen in bewaffneten Konflikten. Folgen und Aufarbeitung“. Um 18.00 Uhr werden Ausschnitte aus dem Film „Lost Children“ gezeigt, woran sich um 19.30 Uhr ein Podiumsdiskussion anschließt. Mehr Details hier