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35 Jahre Kunsthochschule für Medien Köln

KHM beim Internationalen Filmfestival Rotterdam 2026

Juho Lee in „Warum ist nicht schon alles verschwunden“

Der erste Langspielfilm von Stefan Koutzev „Warum ist nicht schon alles verschwunden“ mit Juho Lee in der Hauptrolle feiert seine Weltpremiere beim 55. Internationalen Filmfestival Rotterdam in der Sektion „Bright Future“.

29. Januar bis 8. Februar 2026
55th International Film Festival Rotterdam
Karel Doormanstraat 278-B
3012 GP Rotterdam

Das Internationale Filmfestival Rotterdam (IFFR) hat den ersten abendfüllenden Spielfilm von Stefan Koutzev „Warum ist nicht schon alles verschwunden“ (2026, 98 Min.) in sein Programm eingeladen. Der Film wurde für die Sektion „Bright Future“ ausgewählt, in der das Festival jährlich „die Avantgarde des zeitgenössischen Filmschaffens repräsentiert“. Olaf Möller schreibt für die Programmkommission zur Auswahl des Films: „Der Maler Moon Sori ist vom Wehrdienst traumatisiert und findet im Ausland keinen Anschluss. Wohin mit all diesem Schmerz und dieser Sehnsucht? Ein komplexes Wechselspiel zwischen (Auto-)Biografie und Fiktion, umgesetzt in einer lyrisch-asketischen, audiovisuell reichhaltigen und verführerischen Form (…).“


Für die Hauptrolle in seinem Film hat Stefan Koutzev Juho Lee gefunden, der ebenfalls an der KHM studiert. In seinem Regie-Statement schreibt Stefan Koutzev: „Meine Begegnung mit Juho Lee, der die fiktive Figur Sori verkörpert, war eine maßgebliche Inspiration für diesen Film, ebenso wie sein eigener Weg von Korea nach Deutschland. Unser Austausch hat stark bei mir nachgehallt, besonders im Hinblick auf die Migration meiner Mutter aus Bulgarien, was dazu geführt hat, dass ich überhaupt in Deutschland aufgewachsen bin. Beim Schreiben des Drehbuchs und in der Figurenentwicklung wollte ich eine Geschichte gestalten, die unsere Lebenswege zwischen den Ländern sowie unsere Erinnerungen und Alltagserfahrungen in Köln verknüpft."


Neben dem Hauptdarsteller Juho Lee wirkten noch weitere Studierende der KHM beim Filmprojekt mit: Bernard Mescherowsky (Bildgestaltung), Yonca Yildirim (Regieassistenz), Youssef Mahfouz (Line Producer), Farah Wind (O-Ton), Ayham Khalifeh (Licht), Eva Świątkowski (Script/Continuity) und Pavel Méndez Hernández (VFX).


Vorführtermine:

Premiere: 2. Februar, 19:30 Uhr, Pathé 
Wiederholung: 4. Februar, 9:45 Uhr, Kino 4
Wiederholung: 7. Februar, 13.15 Uhr, LantarenVenster 3


„Warum ist nicht schon alles verschwunden"
„Why hasn’t everything disappeared yet“

Spielfilm, 2026, 98 Min., 1,78:1, 5.1 Dolby SR

Bulgarisch, Koreanisch, Deutsch mit englischen UT
Es ist schon eine Weile her, dass Sori nach seinem Wehrdienst Seoul verlassen hat, um in Deutschland zu leben. Während er durch einen langsamen Spätsommer treibt, wächst in ihm und in seinen schillernden Zeichnungen eine Sehnsucht, die immer stärker wird. 


Das Team: Regie und Drehbuch: Stefan Koutzev; Bildgestaltung: Bernard Mescherowsky; Schauspiel: Juho Lee, Dana Kantardzhieva, Bojan Kantardzhiev, Laura Schroeder, Chanmin Kim, Kihuun Park und mehr; Montage: Stefan Koutzev; Originalton: Andreas Herrmann, Farah Wind; Sounddesign: Gerrit Kuge; VFX: Pavel Méndez Hernández; Musik: Georgia Koumará, Chanmin Kim, Stefan Koutzev; Produktionsdesign: Thera de Freitas; Regieassistenz: Yonca Yildirim; Color Grading: Fabiana Cardalda; Tonmischung: Judith Nordbrock; Betreuung: Prof. Alejandro Bachmann, Geraldine Bajard, Laura Schroeder, Rita Schwarze; Produzent: Stefan Koutzev – lautmalfilm; Produktion: Kunsthochschule für Medien Köln und Stefan Koutzev


Stefan Koutzev, geboren in Plovdiv, Bulgarien, lebt und arbeitet in Köln, wo er an der Kunsthochschule für Medien studiert. Sein Fokus liegt auf narratives Erzählen an der Schnittstelle von Drehbuch, Fiktion und dokumentarischen Praktiken sowie auf der Realisierung von Experimentalfilmen. Seine Kurzfilme Restbestand (2025), Hauspausen (2024, in Co-Regie mit Nathalie Bailoukova, Biko Erki) und Schwärmen (2020) wurden auf internationalen Festivals gezeigt, darunter Rencontres Internationales Paris/Berlin, DOK Leipzig, das Beijing International Short Film Festival, das Stockholm Film Festival und weitere. Sein zweiter Spielfilm „Schweres Licht“ befindet sich derzeit in Entwicklung.​​​​​​​

Editor — Ute Dilger
Trailer "Warum ist nicht schon alles verschwunden" von Stefan Koutzev
Stills aus "WARUM IST NICHT SCHON ALLES VERSCHWUNDEN" von Stefan Koutzev
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