
Bei den 72. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen wurden in diesem Jahr drei Filme von KHM-Studierenden für den NRW-Wettbewerb ausgewählt.
Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen finden in diesem Jahr vom 28. April bis zum 3. Mai statt und zählen zu den weltweit größten und ältesten Festivals für den künstlerischen Kurzfilm. Aus über 260 Einreichungen für den NRW-Wettbewerb wurden neun Produktionen ausgewählt. Drei von ihnen sind KHM-Produktionen. „Garden of Edie“ von Miri Klischat feiert seine Premiere in Oberhausen. „Eine Tochter und zehn Söhne“ von Finn Ole Weigt und Paula Milena Weise wird bereits Mitte April auf dem Filmfest Dresden uraufgeführt. Der Kurzfilm „Beneath the Night“ von Maximilian Karakatsanis feierte seine Premiere auf dem Premiers Plans d'Angers in Frankreich und lief im Februar beim renommierten Slamdance Film Festival in Los Angeles.
Im Deutschen Wettbewerb läuft zudem auch „Only Making Out“ von Marlon Weber. Bei dem Abschlussfilm, der an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) entstanden ist, übernahm KHM-Student Fabian Martin Anger die Bildgestaltung. Außerdem laufen drei Filme von KHM-Absolventen in Oberhausen. Im MuVi-Wettbewerb werden die Musikvideos „Floating“ von Nikolas Müller und „Everybody (A 21 Years Later Video Edit)“ von Stefan Lampadius gezeigt. Im NRW-Wettbewerb läuft „Ku Yendza (Trajectories)“ von Simon Rittmeier.
Die Filme des NRW-Wettbewerbs werden am Freitag, den 1. Mai, im Lichtburg Filmpalast gezeigt. „Eine Tochter und zehn Söhne“ wird um 15 Uhr zu sehen sein, „Beneath the Night“ und „Garden of Edie“ um 20 Uhr.
„Beneath the Night“ von Maximilian Karakatsanis
D, 2026, 14 Min.
Ein U-Bahn-Fahrer mit bunten Haaren ist unverhofft auf Werbeplakaten der örtlichen Verkehrsbetriebe zu sehen. Sichtbares und Verborgenes verschwimmt.
Vorführtermin: Freitag, 1. Mai, 20 Uhr, Lichtburg
„Eine Tochter und zehn Söhne“ von Finn Ole Weigt und Paula Milena Weise
D, 2026, 21 Min.
Zharkynai hat die Green Card gewonnen und steht vor dem Abschied von Chica und ihrer Heimatstadt. Am Stadtrand von Bishkek treffen sich Jugendliche auf einem Skateplatz und sprechen über die wichtigen Dinge des Lebens. Ein Film übers Aufwachsen in einem postsowjetischen Land, im Spagat zwischen den Einflüssen Russland und Amerikas.
Vorführtermin: Freitag, 1. Mai, 15 Uhr, Lichtburg
„Garden of Edie“ von Miri Klischat
D, 2026, 20 Min.
Wenn klein Edie erwachsen ist, möchte sie Autorin werden. Zwanzig Jahre später schreibt die katholisch aufgewachsene Edie einen Brief an ihr junges Ich und erzählt ihr, wie sie sich ihren Traum erfüllt hat, in dem sie neben ihrer aktivistischen Kunst auch als Sexarbeiterin arbeitet, um genug Zeit zum Schreiben zu haben. Doch dafür musste sie sich erst von den düsteren Stimmen in ihrem Kopf befreien.
Vorführtermin: Freitag, 1. Mai, 20 Uhr, Lichtburg