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Stefan Koutzev mit dem Großen Preis der Jury beim Festival FILMADRID 2026 ausgezeichnet.

Juho Lee in „Warum ist nicht schon alles verschwunden“

Der erste Langspielfilm von Stefan Koutzev „Warum ist nicht schon alles verschwunden“ mit Juho Lee in der Hauptrolle wurde beim FILMADRID 2026 mit dem Preis für den besten Film ausgezeichnet. Der Film feierte im Februar seine Weltpremiere beim Internationalen Filmfestival Rotterdam.

Die Preisverleihung fand am 14. Juni 2026 statt.
FILMADRID FESTIVAL INTERNACIONAL DE CINE
5. bis 14. Juni 2026, Filmoteca Española
CALLE SANTA ISABEL 3, 28012 MADRID

Stefan Koutzev wurde gestern Abend für seinen ersten abendfüllenden Spielfilm mit dem Gran Premio als Bester Film im Wettbewerb des Festival Internacional de Cine FILMADRID 2026 ausgezeichnet. Er war mit Unterstützung des Goethe-Instituts Madrid zum Festival gereist und konnte den mit 2.000 Euro dotierten Preis persönlich entgegennehmen. 


Die Jurymitglieder Ane Rodríguez Armendáriz, Mercedes Martínez-Abarca und Elise Jalladeau begründeten ihre Entscheidung für „Warum ist nicht schon alles verschwunden” wie folgt: „Der Film schafft aus einer beobachtenden und poetischen Perspektive Raum für Reflexionen über aktuelle Fragen der Zugehörigkeit in einer von ständigen Herausforderungen geprägten Gegenwart.”


Für die Hauptrolle in seinem Film hat Stefan Koutzev Juho Lee gefunden, der ebenfalls an der KHM studiert. In seinem Regie-Statement schreibt Stefan Koutzev: „Meine Begegnung mit Juho Lee, der die fiktive Figur Sori verkörpert, war eine maßgebliche Inspiration für diesen Film, ebenso wie sein eigener Weg von Korea nach Deutschland. Unser Austausch hat stark bei mir nachgehallt, besonders im Hinblick auf die Migration meiner Mutter aus Bulgarien, was dazu geführt hat, dass ich überhaupt in Deutschland aufgewachsen bin. Beim Schreiben des Drehbuchs und in der Figurenentwicklung wollte ich eine Geschichte gestalten, die unsere Lebenswege zwischen den Ländern sowie unsere Erinnerungen und Alltagserfahrungen in Köln verknüpft."


Neben dem Hauptdarsteller Juho Lee wirkten noch weitere Studierende der KHM beim Filmprojekt mit: Bernard Mescherowsky (Bildgestaltung), Yonca Yildirim (Regieassistenz), Youssef Mahfouz (Line Producer), Farah Wind (O-Ton), Ayham Khalifeh (Licht), Eva Świątkowski (Script/Continuity) und Pavel Méndez Hernández (VFX).

„Warum ist nicht schon alles verschwunden"
„Why hasn’t everything disappeared yet“

Spielfilm, 2026, 98 Min., 1,78:1, 5.1 Dolby SR

Bulgarisch, Koreanisch, Deutsch mit englischen UT
Es ist schon eine Weile her, dass Sori nach seinem Wehrdienst Seoul verlassen hat, um in Deutschland zu leben. Während er durch einen langsamen Spätsommer treibt, wächst in ihm und in seinen schillernden Zeichnungen eine Sehnsucht, die immer stärker wird. 


Das Team: Regie und Drehbuch: Stefan Koutzev; Bildgestaltung: Bernard Mescherowsky; Schauspiel: Juho Lee, Dana Kantardzhieva, Bojan Kantardzhiev, Laura Schroeder, Chanmin Kim, Kihuun Park und mehr; Montage: Stefan Koutzev; Originalton: Andreas Herrmann, Farah Wind; Sounddesign: Gerrit Kuge; VFX: Pavel Méndez Hernández; Musik: Georgia Koumará, Chanmin Kim, Stefan Koutzev; Produktionsdesign: Thera de Freitas; Regieassistenz: Yonca Yildirim; Color Grading: Fabiana Cardalda; Tonmischung: Judith Nordbrock; Betreuung: Prof. Alejandro Bachmann, Geraldine Bajard, Laura Schroeder, Rita Schwarze; Produzent: Stefan Koutzev – lautmalfilm; Produktion: Kunsthochschule für Medien Köln und Stefan Koutzev

​​​​​​​Stefan Koutzev, geboren in Plovdiv, Bulgarien, lebt und arbeitet in Köln, wo er an der Kunsthochschule für Medien studiert. Sein Fokus liegt auf narratives Erzählen an der Schnittstelle von Drehbuch, Fiktion und dokumentarischen Praktiken sowie auf der Realisierung von Experimentalfilmen. Seine Kurzfilme „Restbestand“ (2025), „Hauspausen“ (2024, in Co-Regie mit Nathalie Bailoukova, Biko Erki) und „Schwärmen“ (2020) wurden auf internationalen Festivals gezeigt, darunter Rencontres Internationales Paris/Berlin, DOK Leipzig, das Beijing International Short Film Festival, das Stockholm Film Festival und weitere. Sein zweiter Spielfilm „Schweres Licht“ befindet sich derzeit in Entwicklung.

Editor — Ute Dilger
Trailer „Warum ist nicht schon alles verschwunden" Von Stefan Koutzev
  • Warum ist nicht schon alles verschwunden" von Stefan Koutzev
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