IN BETWEEN SPACES: Sonic Agency

Echo als Orientierung. Noise als Information. Akustik als Politik. Ein Programm von Thomas Gläßer, Brandon LaBelle, Therese Schuleit, Franziska Windisch, u.a.

Eine Zusammenarbeit von ZAM - platform for adventurous music mit der Akademie der Künste der Welt / Köln und der Kunsthochschule für Medien
Köln. Mit Studierenden der KHM und den Professor*innen Lilian Haberer und hans w. koch.

Termine
15. bis 28. Juni, Stadtraum Köln

Das viertägige Festival "Sonic Agency" widmet sich der Wechselbeziehung von Klang, öffentlichem Raum und gegenkulturellen Praktiken. Das Festivalzentrum ist Austragungsort und Ausgangspunkt eines Programms aus
Konzerten, Diskussionen, Sonic Lectures – und beheimatet einen Radio Room.

Unterschiedliche Touren durch den Stadtraum legen ihre Spuren in die Nachbarschaft, führen zu Installationen, Vorträgen oder performativen Interventionen, erforschen Freiräume und loten Zwischenräume aus.
Inszeniert in öffentlichen und privaten Räumen, sucht "Sonic Agency" die Reibung mit der Stadt.

Eingeladen sind Klangkünstler*innen und experimentelle Musiker*innen, Philosoph*innen und Theoretiker*innen, Kulturkritiker*innen und Journalist*innen aus Afrika, Amerika, Asien und Europa. Aus vielschichtigen theoretischen und künstlerischen Perspektiven verhandeln
sie Fragen von Fremdheit und Nähe, Solidarität und Dissonanz, Vibration und Materialität, Bedeutung und Geräusch, Durchlässigkeit und Widerstand.


Kuratiert von Thomas Gläßer, Brandon LaBelle, Therese
Schuleit und Franziska Windisch untersucht Sonic Agency die unsichtbaren disruptiven und affektiven Qualitäten von Klang. Kann Klang politisch sein?

Editor — Juliane Kuhn

Die Programmreihe “In Between Spaces“ beschäftigt sich mit Musik, Sound und Klangkunst aus dem globalen Süden sowie ihrer Rezeption in Deutschland und Europa. Sie wirft einen sensiblen Blick auf die sogenannte ‚globale Musik‘ in einer Welt multipler Modernen, in der sich rurales Leben, Urbanität und digitale Vernetzung rasant durchdringen.
Weit davon entfernt einen homogenen kulturellen Raum zu erzeugen, entstehen in diesem Prozess neue ästhetische Hybride und kulturelle Möglichkeitsräume zwischen Pop und Avantgarde, Tradition und Experiment.


Im Oktober 2019 fand im Rahmen des Programms der Akademie der Künste der Welt zuletzt die mehrtägige Veranstaltung „In Between Spaces: Indie Idiosyncracies“ statt, die sich experimentellen Musik//en//aus
Nordafrika und dem Nahen Osten widmete.

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