Hans W. Koch

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(*1962), komponist und klangkünstler.
von 1984-88 studium von musik, geschichte und physik an der pädagogischen hochschule weingarten sowie von 1988-95 komposition an der hochschule für musik, köln bei johannes fritsch.
seit der studienzeit intensive beschäftigung mit den werken von john cage und morton feldman, auch als interpret. weitere wichtige anregungen entstammen studien über giacinto scelsi und janis christou, die auch als publikationen vorliegen. daneben betreibt er forschungen zu komponistenpersönlichkeiten am rande des mainstreams, wie z.b. nicolai obouchow und leni alexander.
künstlerisch gilt sein interesse der entstehung von klang und struktur als prozess, auch auf der suche nach verborgenen aspekten von alltagsgegenstaenden. dies erstreckt sich auch auf den gebrauch von computern als musikinstrumenten in einer sehr woertlichen bedeutung.


"ich betrachte kunst im allgemeinen als ausformung von gedanken in unterschiedlichen materialien. persönlich ziehe ich konzeptionelle ansätze vor: mehr gedanke, weniger material."


2007 gastprofessur für komposition und experimental soundpractices am california institute of the arts, los angeles.
seit 2012 hat er einen lehrauftrag für hybrid sound composition und extended systems am institut für musik und medien der robert schumann musikhochschule düsseldorf inne.
daneben kuratiert er in köln konzerte und klangkunstveranstaltungen wie z.b. von 1999-2012 die BrückenMusik und seit 2009 im rahmen der Reihe M sowie seit 2010 als mitglied im vorstand von "ON - neue musik köln".


seine arbeiten wurden auf verschiedensten festivals und von unterschiedlichen rundfunkanstalten im in- und ausland präsentiert.

Publikationen:
der generative tod - the benchmark consort für ein freiwilligen laptoporchester, in: positionen - texte zur aktuellen musik #99: generative kunst (muehenbeck 2014)
cages enkel - die komponisten des "experimental music yearbook"  in los angeles, in:
programmbuchbeitrag für das "rainy days" festival, philharmonie luxemburg (luxemburg 2012)
nikolai obuchow, le livre de vie: preface, in: programmbuchbeitrag für maerzmusik | berliner festspiele 2010 / wiederabdruck im programmbuch warschauer herbst 2010
corresponding editor für das leonardo music journal #19 "our crowd". editorialbeitrag:
"news and olds from the electronic orchestra pit" (mit press, cambridge 2009)
 archiv eines anonymen geistersehers, in: "wach sind nur die geister", katalog zur gleichnamigen ausstellung, hartware medienkunstverein (dortmund 2009)
3 woerter fuer friedhelm mennekes, in: "kunststation - für friedhelm mennekes" (koeln 2008)
computers as musical instruments, in: "i shall illuminate the dark side of the moon", kataog zum festival "safe and sound", umna-art & science in kooperation mit dem nikola tesla museum (belgrad 2007)
computers as musical instruments? from computermusic I to bandoneonbook, in: leonardo-music-journal #17 (mit press, cambridge 2007)
...two ways of not listening to..., in: "hermes´ear", katalog zur gleichnamigen ausstellung im kassák centre for intermedia creativity (nove zamky 2006)
erinnerung an die komponistin leni alexander, in: musiktexte 107 (koeln 2005)
märchen von der musik als abwesenheit von klang, in: kunstmusik 5 (world edition koeln 2005)
die koelner prometeo-akademie, in: programmbuch musiktriennale (koeln 2004)
response 2003 „musik und macht“, in: programmbuch musiktriennale (koeln 2003)
arbeit /schönheit (labor), in: programmbuch maerzmusik | berliner festspiele (berlin 2002)
g. scelsi "pranam II" fuer 9 instrumente, in: musiktexte 81/82 (koeln 1999)
notation und emotion (ueber die kompositionstechnik in jani christous anaparastasis I), in:
im dunkeln singen - das jani christou-symposium hamburg 1993 (ed. wolke, hofheim 1993)
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