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experimental music workshop

experimental music workshop der KHM und Peter Behrendsen (als Gast)

Jedes Jahr im Januar wird der Geburtstag der Kunst gefeiert, den der Künstler Robert Filliou 1963 auf eine Million Jahre vor seinem eigenen Geburtstag am 17.1. datiert hat und der sich inzwischen zu einer weltweit vernetzt zelebrierten Huldigung an die Kunst entwickelt hat. In diesen Chor reiht sich auch der experimental music workshop vom Klanglabor der KHM ein, mit eigenen Stücken sowie der Aufführung von John Cages "Rozart Mix" mit echten Tonbandschleifen und Alvin Luciers "Chambers". Diese Werke wurden in einem Workshop mit Peter Behrendsen erarbeitet, der mit Cage und Lucier öfters zusammengearbeitet hat. Ausserdem wird er als Gast des Abends sein Stück "Vespers for a Single (A. L. gewidmet)" aufführen, das mittels Impulsen die akustischen Eigenschaften eines Raums aktiviert.


Am gleichen Tag und Ort findet um 17 Uhr die Performance "Crystallization " von Paula Pedraza, Trägerin des KHM-Förderpreises für Künstlerinnen 2018 (=Gleichstellungspreises der KHM) zum Abschluss ihrer 3-teiligen Reihe "Advent of a haunt" statt.


Der Theaterwissenschaftler, Germanist und Soziologe Peter Behrendsen eignete sich als Autodidakt die elektronische Musik an. In den 1970er und 80er Jahren war er Mitglied des Ensembles von Josef Anton Riedl. Als langjähriger Mitarbeiter beim WDR-Hörspielstudio / Studio Akustische Kunst wirkte er mit bei der Realisation von wegweisender akustischer Kunst, so z.B. bei John Cage «Roaratorio - ein irischer Circus über Finnegans Wake». Peter Behrendsen betrachtet als seine wichtigsten Einflüsse John Cage, Alvin Lucier, Jackson Mac Low und David Tudor, mit denen er mehrfach zusammengearbeitet hat.

Editor — Juliane Kuhn
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