KHM beim Empfang der Filmhochschulstudierenden 2020

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Still aus "Paradies" von Immanuel Esser, Copyright: KHM/Philipp Künzli

Zum 13. Mal lädt der Verbund der Deutschen Filmhochschulstudierenden zur Präsentation von Filmen und Drehbüchern während der Berlinale ein. Von der KHM werden in diesem Jahr fünf Studierende ihre aktuellen Arbeiten vorstellen.

Termine
Dienstag, 25. Februar 2020
Berlinale Empfang der Filmhochschulstudent/innen
Ort: NRW-Landesvertretung Berlin
Nur mit Einladung!

Zum 13. Mal versammeln sich die jungen Talente der sieben Filmhochschulen Deutschlands und präsentieren vor Vertreter/innen der Film- und Fernsehbranche aktuelle Projekte und Stoffideen aus den Bereichen Spielfilm, Dokumentarfilm, Animation und Serie. Innerhalb von acht Minuten werden die geplanten Ideen und Stoffe einer unabhängigen Fachjury präsentiert. Am Ende des Tages werden verschiedene Projekte ausgezeichnet.

Insgesamt fünf Studierende werden ihre aktuellen Arbeiten präsentieren. Bei den Pitchings nehmen Florian Dedek und Laura Engelhardt mit ihrem Drehbuch für einen szenischen Langfilm "Violet (AT)" und Ronida Alsino mit ihrem Drehbuch für den szenischen Kurzfilm "Hani" (AT) teil. 

Bei den Screenings zeigen drei Studierende ihre aktuellen Filme: Valerie-Malin Schmid ihren kurzen Dokumentarfilm "ONIRONAUTA", der beim Festival Dok-Leipzig 2019 uraufgeführt wurde, Constanze Klaue ihren Spielfilm "Lychen 92", der gerade den Max-Ophüls-Preis als bester mittellanger Film gewonnen hat, und Immanuel Esser mit "Paradies", der ebenfalls im Wettbewerb des Festivals Max-Ophüls-Preis 2020 seine Uraufführung feierte. 
Die Koordination des Empfangs an der KHM übernimmt auch in diesem Jahr wieder die KHM-Studentin Hannah-Lisa Paul.

 "Lychen 92" von Constanze Klaue
Spielfilm, 2020, 30 Min.

Regie und Buch: Constanze Klaue (KHM); Bildgestaltung: Florian Brückner (KHM); Schauspiel: Béla Westhaus, Karl-Bruno Hanke, Milena Dreißig, Christian Näthe, Tobias Langhoff u. a.; Betreuung: Prof. Lars Büchel, Prof. Dietrich Leder, Bettina Brokemper, Prof. Sebastian Richter; Produktion: Kunsthochschule für Medien Köln; Förderung: Film- und Medienstiftung NRW
Lychen/Brandenburg 1992: Der 12-jährige Moritz muss mit seinen Eltern jede Ferien auf dem Zeltplatz verbringen, weil das Geld für große Reisen nicht ausreicht. Inmitten der sommerlichen Seeidylle ist er konfrontiert mit den Sorgen seiner Eltern, den Folgen des Umbruchs und seiner Unfähigkeit zu schwimmen. Und mit Enrico - einem dicken Jungen, der nach einem tragischen Vorfall nach und nach zum Verbündeten wird.
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"ONIRONAUTA" von Valerie-Malin Schmid
Experimenteller Dokumentarfilm, 2019, 21 Min.

Regie und Buch: Valerie-Malin Schmid; Protagonist: Omar Valentín Herrera Díaz; Bildgestaltung: Natalia Medina Leiva, David Aguilera Cogollo, Valerie-Malin Schmid; Montage & Dramaturgie: Rita Schwarze, Valerie-Malin Schmid; Musik: Mira Rachel Hanak, Joel Jaffe; Sound Post: Henning Hein, Janis Ahnert, Matthias Rohde, Marek Forreiter; Betreuung: Rita Schwarze; Produktion: Kunsthochschule für Medien Köln, Escuela Internacional de Cine y Televisión San Antonio de los Baños und VALMA FILMS

Der Film ist eine schmerzlich schöne Annäherung an die Republik Kuba. Das Gesicht des afrokubanischen Dichters Omar ist ein Spiegel der Menschheit. An seinem Gehstock durch Havanna wandernd, schwelgt er in Erinnerungen an Abschiede, verlorene Lieben, Patriotismus und staatliche Zensur. Seine mystische

Poesie führt uns in eine Dimension, in der Vergangenheit, Gegenwart und Traum zu verschwimmen. Die Poesie des Einheimischen Omar, kombiniert mit den beobachtenden 16 mm Bildern des kubanischen Alltags, ermöglicht ein Nachempfinden für die Komplexität des Lebens auf der isolierten Insel. Der Film erzählt von ewiger Vergänglichkeit und der Angst eines Menschen, für Andere unsichtbar zu sein.


"Paradies" von Immanuel Esser
Spielfilm, 2020, 80 Min.

Regie: Immanuel Esser (KHM); Buch: Immanual Esser (KHM), Matthias Sahli, Angelo Wemmje (KHM); Bildgestaltung: Philipp Künzli (KHM); Szenenbild: Renate Mihatsch (KHM); Schauspiel: Franziska Machens, Holger Daemgen, Johannes Kühn, Isabelle Hoepfner u. a.; Betreuung: Prof. Sebastian Richter, Prof. Didi Danquart, Prof. Frank Döhmann, Prof. Dr. Peter Bexte, Carina Neubohn; Produktion: Kunsthochschule für Medien Köln; Förderung: nordmedia
Für den Tod zu arbeiten, ist gar nicht so dramatisch, wenn man zu dritt in einem Dienstwagen lebt und den ganzen Tag übers Land fährt, um von einem Todesort zum anderen zu kommen. Doch inmitten dieser beschaulichen Alltäglichkeit sehen sich die drei Mitarbeiter·innen der Wiederverwertungsgesellschaft „Styx“ plötzlich mit ihrer eigenen Tilgung konfrontiert – und beginnen die Regeln ihrer Welt zu hinterfragen.

Editor — Ute Dilger
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