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Festival Max Ophüls Preis 2023

Still aus "Wherever Paradise Is", Abschlussfilm von Roman Wegera

KHM beim 44. Filmfestival Max Ophüls Preis Gleich drei Abschlussfilme von Studierenden der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) feiern ihre Uraufführung beim größten Festival für den jungen Film aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

23. bis 29. Januar 2023
Filmfestival Max Ophüls Preis 2023
Europaallee 22, 66113 Saarbrücken
0681/90689-0

Das Filmfestival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken (23. bis 29. Januar 2023) präsentiert in seiner diesjährigen Ausgabe insgesamt vier Filme von Studierenden der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM), davon drei als Uraufführung im Wettbewerb des Festivals.



Für den Wettbewerb der langen Dokumentarfilme wurde der Abschlussfilm von Sophie Dettmar „In deinen Händen“ (2023, 66 Min.) ausgewählt, für den Wettbewerb der mittellangen Spielfilme die beiden Abschlussfilme „PIECHT“ (2023, 30 Min.) von Luka Lara Steffen und „Wherever Paradise Is“ (2023, 28 Min.) von Roman Wegera (Regie und Buch) und Sophia von Gaffron (Kreative Produktion). Im Programm MOP-Shortlist ist außerdem der Animationsfilm „Fulfillmenot“ von Julia Jesionek (2022, 4 Min.) zu sehen.




Das Filmfestival Max Ophüls Preis widmet sich seit über 40 Jahren der Präsentation und Förderung des deutschsprachigen Nachwuchsfilms. In Saarbrücken zugelassen sind erste, zweite und dritte Langfilme junger Regisseur*innen. Jährlich werden Preisgelder in Höhe von rund 110.000 Euro vergeben. Der Namensgeber und in Saarbrücken geborene Max Ophüls (1902–1957) gilt als einer der großen europäischen Filmregisseure des 20. Jahrhunderts. 1933 musste der aus einer jüdischen Familie stammende gebürtige Max Oppenheimer vor den Nationalsozialisten fliehen und fand zunächst in Frankreich, später in den USA Zuflucht. In den 1950er Jahren kehrte Max Ophüls nach Europa zurück. 



Die KHM-Filme beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2023


„In deinen Händen“, Dokumentarfilm, 2023, 66 Min.

„Es braucht Mut, ein Kind zu gebären“. Anka und Lauryn, zwei angehende Hebammen setzen sich in ihrem letzten Ausbildungsjahr mit den Schwierigkeiten und Hindernissen des Systems „Geburt“ auseinander. Der Film begleitet sie in ihrem Alltag als Hebamme und folgt ihren Gedanken und Auseinandersetzungen. Warum gibt es Gewalt während Geburten? Was ist die Aufgabe von Hebammen? Und wie sieht eine feministische Haltung in dem Beruf aus? Der Film zeigt, mit welchem Mut, welcher Vorsicht und welchem Einfühlungsvermögen sich die beiden mit dem Thema beschäftigen. Dabei kommen ähnliche Ansichten, aber auch Unterschiede der beiden Protagonistinnen und ihrer Hintergründe zum Vorschein.

Das Team: Regie und Buch: Sophie Dettmar; Bildgestaltung: Chantal Bergemann, Linda Schefferski; Montage: Marisol B. Lima; Ton: Sophie Dettmar; Sound Design: Holger Buff; Musik: Antonio De Luca, Caroline Kox; Colorgrading: Ewald Hentze; Tonmischung: Ralf Schipke und Holger Buff; Betreuung: Prof. Dietrich Leder, Prof. Dr. Lilian Haberer, Prof. Melissa de Raaf; Produktion: KHM und Sophie Dettmar; Förderung: BKM


„PIECHT“, Spielfilm, 2023, 30 Min.

Für die Teenagerin Johanna wird der Urlaub im idyllischen Piecht alles andere als erholsam. Während Johannas Mutter von der ökologischen Lebensalternative träumt, beginnt für Johanna ein echter Alptraum.

Das Team: Regie und Buch: Luka Lara Steffen; Bildgestaltung: Hannah Platzer; Schauspiel: Alida Stricker, Corinna Nilson, Kerstin Thielemann u.a.; Regieassistenz: Ronida Alsino, Nele Hauke, Hanieh Bozorgnia, Lisa Golkowski; Montage: Luka Lara Steffen, Jan Liesefeld; Szenenbild: Ella Knopf; Kostümbild: Luisa Stricker, Ráhel Eckstein-Kovács; Tonmischung: Janis Ahnert; Colorgrading: Fabiana Cardalda; Produktionsleitung: Sophia Gamboa Huamán; Betreuung: Prof. Dr. Lilian Haberer, Prof. Melissa de Raaf, Andreas Altenhoff; Produktion: KHM und Luka Lara Steffen; Förderung: BKM

„Wherever Paradise Is“, Spielfilm, 2023, 28 Min.

Die Teenagerin Anja, die mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder vor einiger Zeit von Russland nach Deutschland kam, hat sich mit ihrem neuen Zuhause arrangiert. Deutschland ist sowieso nur eine kurze Station für sie, viel lieber will sie nach Amerika. Während ihre junge Mutter von Putzstelle zu Putzstelle hetzt, schwänzt sie die Schule und denkt sich mit ihrem kleinen Bruder Gangster-Szenen aus. Das Leben ist okay, bis sie ein Telefonat ihrer Mutter mithört.

Das Team: Regie, Buch und Montage: Roman Wegera; Produktion und Montage: Sophia von Gaffron; Bildgestaltung: Chantal Bergemann; Schauspiel: Polina Grinjova, Nadja Bobyleva, Mikhail Pashchuk, John-Luca-Gense; Szenenbild: Laura Yurtöven; Musik: Paulina Marie Langer, Sidney Jaffe; Kostüm: Sophia von Gaffron, Roman Wegera; Betreuung: Prof. Katrin Laur, Prof. Pia Marais, Prof. Dr. Lilian Haberer; Tanja Baran; Produktion: KHM, Roman Wegera und Sophia von Gaffron; Förderung: BKM


„Fulfillmenot“ von Julia Jesionek, Animation, 2022, 4'

In einer Kette scheinbar unzusammenhängender Ereignisse agiert die Protagonistin in seltsamen Szenerien. Sie entdeckt ihre Persönlichkeit und ihren Körper auf neue, andere Weise, während alternative Versionen ihrer selbst zum Vorschein kommen, ihr entfliehen und sie schließlich verschlingen. Ein visuelles Gedicht über das Suchen von Antworten und Finden von Fragen.


Das Team: Idee & Animation: Julia Jesionek; Musik: Frederik Bruun; Sounddesign: Milan Haupt; Mastering: Judith Nordbrock; Colorgrading: Fabiana Cardalda; Betreuung: Prof. Isabel Herguera; Produktion: KHM

Editor — Ute Dilger
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