Supervision:
Prof. Dr. Hans Ulrich Reck
A production of the Academy of Media Arts Cologne.
Source:
Archiv Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren
Kontakt: archiv@khm.de

Genre und Stil – Gefühl, Emotion und Affekt.

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Authors:
Georg Tiefenbach
Subtitle: Lars von Triers Antichrist, Melancholia und Nymphomaniac.
Year: 0000
Categories: Text / Book / Print, Dissertation
Romantik ist eine Illusion von Ewigkeit und Film eine manieristische Kunst.
Die Werke Lars von Triers stellen ein Freudenfeuer für die Kunstwissenschaft dar, in denen der dänische Autor und Regisseur sich Schritt für Schritt an unserer Zivilisationsgeschichte entlang entwickelt und mitunter geradezu abarbeitet. In diesem Sinne werden die besprochenen Werke in ihrem untrennbaren Zusammenwirken von Narratologie und Ikonographie, Erzähltheorie und Bildwissenschaft, erfasst. Dementsprechend bedeutend ist die Interdisziplinarität von Film und Oper, Prosa und Poesie, Musik und Malerei sowie die vergleichende Arbeit mit Referenzen einflussnehmender Künstler verschiedener Epochen und Stile der Kulturgeschichte. Dabei steht diese Untersuchung in komparatistischem Verhältnis zur Philosophie der Affektlehre und der Rhetorik.
Ziel dieser Dissertation ist, über die exemplarische Arbeit an den drei ausgewählten Werken mit ihrem tiefenstrukturell nihilistischen Gehalt und ihrer oberflächenstrukturell romantischen Umsetzung einen systematischen Zugang einerseits zu den Grundformen des Genres und andererseits zu Darstellungsformen und Dramatisierungen von Gefühlen, Emotionen und Affekten zu finden, um sowohl den Schaffensprozess beim Filmemacher als auch den Wahrnehmungsvorgang beim Zuschauer zu betrachten. Wie werden Freude, Kummer, Wut, Angst und Ekel gezielt ausgelöst und rezipiert? Wo weisen Erzählung und Bild über sich selbst hinaus, wie wirkt hingegen die Ästhetik des Drastischen? Dafür werden Gespräche mit dem Filmemacher und seinem Team geführt und somit als eigens neue Quelle generiert.
Der Film wird kunst- und medienwissenschaftlich als das betrachtet, was Alexander Kluge als Inbegriff für die Oper gewählt hat, nämlich als „Kraftwerk der Gefühle”.
Supervision:
Prof. Dr. Hans Ulrich Reck
Authors:
Georg Tiefenbach
A production of the Academy of Media Arts Cologne.
Source:
Archiv Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren
Kontakt: archiv@khm.de
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