KHM beim Festival Max-Ophüls-Preis 2019

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"i" von EunJin Park (Essay, 2018, 8 Min.)

Insgesamt fünf Filme von KHM-Studierenden feiern ihre Uraufführung beim größten Festival für den jungen deutschsprachigen Film in Saarbrücken. Darunter zwei Piloten für Serien, die als Abschlussarbeiten an der KHM entstanden sind.

 Mit zwei Dokumentarfilmen, einem Experimentalfilm und zwei Piloten für Spielfilmserien ist die KHM vielfältig beim Festival Max-Ophüls-Preis 2019 in den verschiedenen Programmsektionen vertreten.

Im Wettbewerb des Festivals werden außerdem der Debütfilm des KHM-Absolventen Benjamin Schindler „Playland USA" (2019, 88 Min.) sowie der Debüt-Kurzfilm der KHM-Absolventin Hannah Dörr „Midas oder die schwarze Leinwand" (2019, 15 Min.) präsentiert. 

Vier der fünf Produktionen der Studierenden der KHM werden als Uraufführungen in den öffentlichen Programmen des Festivals gezeigt, der Pilot für die Webserie „Pandas don't cry", Abschlussfilm von Gina Wenzel an der KHM, wird im Rahmen der Veranstaltung „Pilotentest – Webserien im Pitch und Gespräch" am 17.01., 11:30–14 Uhr (FH) einer Fachöffentlichkeit vorgestellt. Hier wird gemeinsam mit den Regisseur/innen und Autor/innen diskutiert, was genau Webserien von anderen Serienformaten unterscheidet. Nach der Projektion ihrer Piloten geben sie Einblicke in die Serienkonzeption und pitchen ihre weitere Entwicklung. Das Podium wird von Jürgen Seidler moderiert.


Die Filme und Vorführtermine:


„i“ von Eun Jin Park

Essay, 2018, 8 Min., Diplom, Bildgestaltung: Marie Zahir

Im Dunkeln verhalten sich alle Menschen gleich. Das ist normal, aber gleichzeitig auch eigenartig. Wo stehe ich und wo gehe ich hin?

15.01., 22 Uhr, FH und 18.01., 12 Uhr FH


„El Peso del Oro” von Yves Itzek und Milosz Zmiejewski

Dokumentarfilm, 2018, 29 Min.

Der Film dokumentiert den Abbau von Gold, einem der bis heute bedeutendsten Tausch- und Wertobjekte weltweit. Bergwerksstollen in Kolumbien, in denen schon vor über 400 Jahren nach Gold gesucht wurde, werden heute immer noch betrieben. Der Film folgt drei Bergarbeitern auf ihrer täglichen Suche nach Gold durch die labyrinthartigen Schächte und Tunnel. Schließlich wird das Gefundene beim Goldhändler in Geld getauscht und es zeigt sich, wie viel Wert die Arbeit der letzten Tage tatsächlich hatte. 
17.01., 12:15 Uhr, CS 8 und 19.01., 17:45 Uhr, Kino 8½


„Regimes” von Maja Tschumi

Dokumentarfilm, 2018, 19 Min.

Passion und Exzess finden bei der erfolgreichen Balletttänzerin Laura nur im Tanz statt. Dennoch ist sie im Alltag vielleicht die größte Performerin und die urbane Szenerie von Sankt Petersburg dabei ihre eigentliche Bühne. In stimmungsvollen und ruhigen Bildern zeigt der Film das Leben einer außergewöhnlichen jungen Frau, in deren Tagesablauf sich das klassische autoritäre Körperregime des russischen Balletts mit dem heutigen Regime der Selbstoptimierung verbindet.
15.01, 16:30 Uhr, CS 4 und 16.01., 22:15 Uhr, CS 5


„Scheiße ist die neue Pisse” von David Figura

2. Episode der Spielfilmserie "Scheiße war schon immer braun", 2018, 30 Min., Diplom

Franziska ist 20, wächst wohlbehütet auf. Eines Nachts schleicht sie sich aus dem Haus und wird von Anna, Nadja und Marie, die gerade auf einem ihrer Streifzüge sind, überrannt. In dieser Nacht erkennt Franzi, dass es im Leben mehr geben muss, als das Leben, dass ihre Eltern ihr vorleben. 
Gemeinsam kämpfen sie gegen die Langeweile in Dorf und übertreten dabei immer wieder die Grenzen des Legalen. Sie bekommen Probleme mit ihren Eltern, der Polizei und stoßen auf eine Gruppe gewaltbereiter junger Männer, die wollen, dass alles so bleibt wie es ist... 

15.01., 18 Uhr, CaZ 3

Editor — Ute Dilger
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