KHM bei der Berlinale 2019: Vier Abschlussfilme in vier Sektionen!

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Die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin präsentieren insgesamt vier Abschlussfilme von Studierenden der Kunsthochschule für Medien Köln als Uraufführungen in den Sektionen "Perspektive Deutsches Kino", "Wettbewerb Berlinale Shorts", "Generation" und "Internationales Forum des Jungen Films".

Die Berlinale hat heute ihr Programm veröffentlicht: Bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen Berlin (7. bis 17. Februar) werden insgesamt vier Filme von Studierenden der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) ihre Weltpremiere feiern.
Der abendfüllende Spielfilm "Oray" von Mehmet Akif Büyükatalay, eine Koproduktion von filmfaust, ZDF/Kleines Fernsehspiel und KHM, wurde für die Sektion "Perspektive Deutsches Kino" ausgewählt. Der experimentelle Dokumentarfilm "Umbra", Abschlussarbeit von Johannes Krell an der KHM, läuft im Wettbewerb der Berlinale Shorts 2019. Der Animationsfilm "Armed Lullaby" von Yana Ugrekhelidze feiert seine Uraufführung in der Sektion "Generation", der Dokumentarfilm von Florian Kunert "Fortschritt im Tal der Ahnungslosen" im Internationalen Forum des jungen Films der Berlinale 2019. Die vier Filmwerke zeigen in diesem Jahr auf besondere Weise die Vielfalt der filmischen Arbeitsweisen an der KHM. Alle vier Abschlussfilme wurden von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert.

Alle Informationen zu den einzelnen Filmen, den Regisseur/innen, Teams finden Sie in den folgenden separaten Pressemeldungen.


"Fortschritt im Tal der Ahnungslosen" von Florian Kunert

Dokumentarfilm, 2019, 67 Min.  
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Überschattet von fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Dresden treffen sich ehemalige Werksarbeiter der DDR und syrische Flüchtlinge in einem selbstorganisierten Integrationskurs, um Erinnerungen an ihre verlorene Heimat zu beleben.
Premiere: Samstag, 9. Februar 2019, 16:30 Uhr, CineStar 8

Wiederholungen: 13.02., 12:30 Uhr, Arsenal 1, 15.02., 19:30 Uhr, CinemaxX6, 17.02., 19:30 Uhr, Delphi


"Armed Lullaby" von Yana Ugrekhelidze

Animation, 2019, 8 Min. 
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Der dokumentarische Animationsfilm von Yana Ugrekhelidze befasst sich mit dem Thema Flucht basierend auf den historischen Ereignissen 1993 in der damaligen Teilrepublik Abchasien ihres Heimatlands Georgien. In "Armed Lullaby" zeigt die Regisseurin vier Fluchtwege, die Kinder damals nehmen mussten, um aus ihrer Heimatstadt zu fliehen.
Premiere: Montag, 11. Februar 2019, 13:15 Uhr, CinemaxX3

Wiederholungen: 13.02., 17 Uhr, CinemaxX1, 14.02., 12:30 Uhr und 17.02., 15:30 Uhr, beide Filmtheater Friedrichshain

"Oray" von Mehmet Akif Büyükatalay
Spielfilm, 2019, 100 Min. 

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"Oray" erzählt von einem jungen Mann (Zejhun Demirov), der hin- und hergerissen ist zwischen seiner Liebe zum Glauben und seinem Glauben an die Liebe. Im Streit mit seiner Ehefrau Burcu (Deniz Orta) spricht Oray die islamische Scheidungsformel „talaq“ aus und muss sich in der Konsequenz von seiner Frau trennen.
Premiere: Montag, 11. Februar 2019, 19 Uhr, CinemaxX3

Wdh.: 12.02., 12 Uhr, Colosseum, 12.02., 20 Uhr, CinemaxX1


"Umbra" von Johannes Krell und Florian Fischer Experimentalfilm, 2019, 20 Min. 
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Der Film „Umbra“ widmet sich gewöhnlichen und seltenen optischen Erscheinungen, die in der Natur auftreten. Diese uralten und natürlichen Projektionen können als kultur- und apparaturunabhängige Bilder betrachtet werden, die schon vor der Evolution des Menschen zugegen waren. 
Premiere: Dienstag, 12. Februar 2019, 21:30 Uhr, CinemaxX3

Wdh.: 14.02., 17 Uhr, Colosseum 1, 15.02., 16 Uhr, CinemaxX5


Im offiziellen Programm der diesjährigen Berlinale sind auch zwei Debütfilme von Absolvent/innen der Kunsthochschule für Medien Köln vertreten: "Searching Eva", der abendfüllende Dokumentarfilm von Pia Hellenthal (Regie und Buch) und Janis Mazuch (Bildgestaltung), produziert von Erik Winker und Martin Roelly (Corso Film Köln), wurde für die Sektion Panorama ausgewählt.  Der dokumentarische Spielfilm "easy love", Debütfilm von Tamer Jandali (Regie und Buch) und Janis Mazuch (Bildgestaltung), produziert von Lichtblick Film Köln, eröffnet die Sektion "Perspektive Deutsches Kino" der Berlinale 2019.

In der Sektion "Internationales Forum des jungen Films" wird auch der Dokumentarfilm "Oufsaiyed Elkhortoum (Khartoum Offside)" (2019, 75 Min.) von Marwa Zein präsentiert, den die 1985 in Saudi Arabien geborene Regisseurin vor dem Studium an der KHM im Sudan über eine Gruppe von jungen Frauen realisiert, die ein sudanesisches Team für die Fußball-Weltmeisterschaft aufbauen möchten.

Das Filmschaffen von Regisseurinnen in der Zeit von 1968 bis 1999 ist Thema der Retrospektive der 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Das Programm „Selbstbestimmt. Perspektiven von Filmemacherinnen" umfasst Filme aus der ehemaligen DDR sowie aus der Bundesrepublik Deutschland vor und nach 1990 von Frauen und präsentiert u. a. den preisgekrönten Spielfilm von Jeanine Meerapfel, Professorin für Filmregie an der KHM von 1990 bis 2008 und langjährige Sprecherin der Fächergruppe Film/Fernsehen der Hochschule. Die Berlinale zeigt ihren ersten abendfüllenden Spielfilm "Malou" aus dem Jahre 1981. Nach der Vorführung des Films am 15.02., 19:30 Uhr, gibt es ein Gespräch mit Jeanine Meerapfel, die seit 2015 Präsidentin der Akademie der Künste Berlin ist.

Editor — Ute Dilger
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